Fragwürdiges Baustellenmanagement auf der Margarethenhöhe

Die Ruhrbahn hat mit der sehr kurzfristigen Ankündigung zur Sperrung der Margarethenbrücke vom 21.2. bis zum 9.3.2022 für große Verwirrung und Unverständnis in unserem Stadtteil gesorgt. 

Damit werden jetzt neben der starken Verkehrszunahme durch den Umleitungsverkehr auch noch der ÖPNV an den zentralen Haltestellen aufgehoben und zwei der drei Zubringerstraßen gleichzeitig mit Sperrungen bzw. Teilsperrungen versehen.

Nach unserer Einschätzung wird es dann in der Zeit der Brückensperrung nördlich der Lührmannstraße keinen Durchgangs- und keinen Umleitungsverkehr mehr geben können, weil dort niemand mehr durchkommt. Das hätte dann wiederum zur Folge, dass Auswärtige die kleinen Sträßchen der unteren Margarethenhöhe verstopfen und einen Ausweg suchen, den es nicht gibt. Südlich der Lührmannstraße werden sich dagegen Etliche, die der ausgeschilderten Umleitung ab Haarzopf folgen, andere Wege suchen und – außer der Lührmannstraße – nicht finden.

Für den ÖPNV würde das aus unserer Sicht bedeuten, dass Die „Pendelbusse“ auf den dann überlasteten Umleitungsstrecken Lührmannstraße (Parkleuchten!) oder Norbertstraße (Fahrspursperrung wg. Baustelle bzw. Fahrradstreifen, die auch noch den Umleiterverkehr der Fulerumer Straße aufnehmen muss, der sonst über die Sommerburgstraße geführt wird) im Stau stehen werden.

Für mobilitätseinschränkte ÖPNV-Nutzer auf der Margarethenhöhe die mit Rollatoren oder Kinderwagen unterwegs sind, wird es nur mit unkomfortablen Umsteigeverbindungen möglich sein, den Stadtteil zu verlassen um beispielsweise Ärzte oder Ihre Einkaufmöglichkeiten zu erreichen.

Parallel dazu wurde nun auch noch die Norbertstraße in Fahrtrichtung Alfredstraße auf einen Fahrstreifen reduziert und zusätzlich noch eine Fahrspur auf der Sommerburgstraße in Richtung Theodor-Althoff-Straße wegen Leitungsarbeiten gesperrt was wiederum zu weiteren Verkehrsproblemen führt.

Das nun auch noch parallel dazu die Margarethenbrücke über die zusätzlich auch noch der Umleitungsverkehr fließt, gesperrt wird ist für die Bürger*innen nicht mehr nachvollziehbar und die Planungsprämissen der Stadt werden durch die Betroffenen nicht nur im Stadtteil als „sehr fragwürdig“, „nicht nachvollziehbar“ sowie „total unkoordiniert“ bezeichnet.

Wie Rettungs- und Polizeifahrzeuge mit diesem Umstand umgehen werden macht uns zusätzlich Sorgen.

Wir fordern daher von der Verwaltung eine umsichtigere Planung der Baumaßnahmen in unserem Stadtteil die einen fließenden Verkehr und die Nutzung des ÖPNV mit akzeptablen Einschränkungen während einer Bauphase ermöglichen.

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